[Rezension] Godspeed – Die Reise beginnt

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GodspeedDieReisebeginnt

Titel: Godspeed – Die Reise beginnt

Orginaltitel: Across the Universe

Autor/in: Beth Revis

Verlag: Dressler

Preis: 19,95€ (Gebunden)

ISBN: 978-3-7915-1676-9

Seitenzahl: 448

Format: Gebunden mit Schutzumschlag

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Inhalt:

Amy ist eine der ,,eingefrorenen Passagiere“ auf der Godspeed, genau wie ihre Eltern. Die ,,Godspeed“ soll zu einem fremden Planeten, dreihundert Jahre entfernt von der Erde fliegen. Und dann – zweihunder Jahre später, wacht Amy plötzlich auf. Irgendjemand hat ihren Glasbehälter zerstört, in dem sie eingefroren war. Sie findet sich auf einem Schiff wieder, das durch das Universum fliegt, angeführt von einem grausamen Anführer. Junior, der nächste Anführer der Godspeed, und Amy versuchen herauszufinden, was auf der Godspeed vor sich geht…

Meine Meinung zu…

…dem Inhalt: Ich muss wirklich versuchen, Charaktere und Inhalt von diesem Buch zu trennen, was wirklich schwer ist. Die Idee hinter dem Buch ist interessant und auch ich habe mich gefragt, ob man nicht durch das Weltall jahrelang fliegen könnte, wenn man einfach immer weiterfliegen, Jahrhundertelang, oder? Jedenfalls ist das Buch ziemlich spannend, auch wenn mir von Anfang an klar war, wer denn jetzt der Bösewicht ist. Am Ende erfährt man dann noch etwas, was… für mich jemand bestimmten zu einem Psychopathen gemacht hat (habe ich jetzt zu viel verraten?)

…den Charakteren: Oh, und wer ein gutes Bild von mir behalten will, sollte das hier nicht lesen ;) .Achtung, das hier könnte ein kleines bisschen lang werden. Die Charaktere in diesem Buch waren jeder Einzelne grausam schrecklich, und ich meine nicht auf die Art brutal oder so, sondern einfach alle.. wie soll ich sagen? Man möchte nicht wirklich von ihnen lesen. Da wäre einmal Amy: Grüne Augen, rote Haare. Klischee, nö, überhaupt nicht! Es gibt da ein Wort, das mir auf sie sofort einfällt, was ich hier jetzt nicht nennen werde. Jedenfalls hat sie ihren eigenen Kopf, benimmt sich wie ein blondes Dummerchen und wundert sich wenn sie niemand mag. Kurz: Ich fand Amy zum Kotzen. Dass jemand seinen eigenen Kopf hat, finde ich nicht schlimm. Ich finde es nur schlimm, wenn dieser jemand so dumm und naiv handelt, dass man sich doch echt fragen könnte, wo dieser Jemand sein Hirn versteckt hat. Es gab manche Momente im Buch, da hätte ich meinen Kopf gerne für Amy an eine Wand geschlagen. Dazu kommt noch, dass sie die ganze Zeit wegen ihrer Eltern heult und meint, sie müsse sie aus dem Eis befreien. Klar, ich kann nachvollziehen, dass sie ihre Eltern vermisst und geschockt ist. Aber trotzdem regt mich der Gedanke Hey, ich befreie meine Eltern aus dem Eis, auch wenn sie das vielleicht nicht überleben könnten! auf. Ich hatte das Gefühl, sie hasst Junior, und von Liebe war in diesem Buch nicht mal ein Hauch zu finden. Wenn schon von Besessenheit (und die ging dann ja wohl eher von Junior aus). Ich könnte mich jetzt noch stundenlang über Amy aufregen, aber dann würden wir ja nicht mehr zu den anderen Charakteren kommen… nicht nur, dass Junior ein blöder Name ist, nein, er benimmt sich auch noch blöd. ***(Achtung, mega Spoiler!!!!!)Sein Freund bringt sich um, aber das ist nicht so schlimm, wie wenn Amy glasige Augen hat, dann muss man durchdrehen. Aber wenn sein Freund stirbt, no problem!*** Auf Amazon stand, dass er der Rebell wäre. Haha, sage ich dazu nur. Junior ist ein kleines Hündchen, das Amy hinter her hechelt. Seine Gedankengänge sind grausam zu lesen und – Himmel, klinge ich fies! – er kam mir total rüber wie ein Kleinkind. Den Großteil des Buches ist der damit beschäftigt, Amy hinterherzurennen und wenn er dann mal was macht, ist er geschockt. Der Rest der Charaktere sind alle grausam (außer Harley, der ist cool!) und es gab wirklich niemanden (außer Harley) der in irgendeiner Form sympathisch war. Ende des Aufsatzes.

…dem Schreibstil: Ehrlich gesagt war der Schreibstil gut, wenn man nicht manche Sätze gefunden hätte, die einfach nur dumm sind (Ein Fenster. Mit Blick nach draußen). Außerdem fand ich Amys Sicht wirklich fast noch schrecklicher als Juniors, dessen Gedankengänge mich wie schon gesagt genervt haben (oh meint Gott, es hat sein Leben verändert, dass er die Sterne gesehen hat. Jaaps). Es lag nicht am Schreibstil, wie gesagt, sondern an den Charakteren.

…dem Cover: Das Cover ist, glaube ich, eines der besten Dinge an dem Buch :D .

…dem Titel: Mh.. jap, passt. Auch wenn Ein Haufen total blöder Leute besser gepasst hätte (sorry, ich hab mich gerade echt in Rage geredet..)

Fazit: Das Buch hätte gut sein können, aber hätte wenn und aber: Die Charaktere fand ich wirklich schrecklich. Die Geschichte ist gut und es ist bis zum Ende Spannung enthalten, aber an manchen Stellen langweilt man sich schon. Und ganz ehrlich: An manchen Stellen habe ich nur weitergelesen, um mich über die Blödheit von Junior und Amy lustig zu machen (ja, ich bin ein grausamer Mensch..).

Buchstabenherzen: 1Buchstabenherz1Buchstabenherz1Buchstabenherz1Buchstabenherz (4 Buchstabenherzen von 10)

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